Colgate-Palmolive: In Sachen Dividende ganz vorne dabei

In stürmischen (Börsen-)Zeiten suchen Anleger noch mehr als sonst nach möglichst krisenfesten Anlagemöglichkeiten. Speziell vor dem Hintergrund der aktuellen Inflationsraten (Deutschland 7,4 %, USA 8,4 %) liegen die Vorteile Dividenden-Aktien auf der Hand. Dazu haben wir bereits letzte Woche geschrieben. Dividenden helfen nicht nur, der Inflation entgegenzuwirken. Anders als Aktienkurse, die zweitweise stark schwanken können, was derzeit auch der Fall ist, sorgen Dividenden für ein relativ stabiles passives Einkommen.

Buffett: „keine 25 USD für alle Bitcoins der Welt“

Warren Buffett hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er kein Freund von Kryptowährungen ist. Jüngst haben er und sein engster Mitarbeiter Charlie Munger auf dem Aktionärstreffen von Berkshire Hathaway in Omaha erneut gegen Bitcoin und Co. gewettert. Warren Buffett ist der Meinung, dass Bitcoin nichts hergibt und den US-Dollar niemals ersetzen wird.

Ist Amazon jetzt einen Kauf wert?

Vergangene Woche veröffentlichte Amazon neue Zahlen. Die Reaktion an der Börse war eindeutig: die Aktie gab daraufhin zweitweise um 10% nach. Schon in den Wochen zu Woche hatte die Aktie korrigiert. Auf Monatssicht büßte der größte Online-Händler der Welt ein Viertel seiner vorherigen Marktkapitalisierung ein.

Dividendenaktien: Bollwerk gegen Inflation

In Deutschland zogen die Verbraucherpreise e im April gegenüber dem Vorjahr um 7,4 % an. In den USA überschritt die Inflationsrate bereits im März die Marke von 8 %. Nicht nur Verbraucher, auch Anleger stehen vor einem Problem. Ist die Geldentwertung nicht zu stoppen, drohen Sichtguthaben auf dem Bankkonto und andere Formen des Geldvermögens früher oder später wertlos zu werden.

„Eine gute Anlagestrategie muss nicht interessant sein“

Im Interview mit dem Sachbuchautor und Bitcoin-Befürworter Marc Friedrich diskutiert der Ökonom und Fondsmanager Prof. Dr. Max Otte erfolgreiche Anlagestrategien, vor allem die Frage, ob Kryptowährungen wie Bitcoin eine Alternative zu zentralen Währungssystemen sein können.

Logistik und Lieferketten: Die nächste Schockwelle

Der ehemalige ifo-Chef, Professor Hans-Werner Sinn, bezeichnete in einem viel beachteten Vortrag im März die Corona-Lockdowns als den größten Inflationstreiber vor Energie und Baumaterialien (wir haben seine Rede bei Privatinvestor TV in einem Video zusammengefasst). In China können wir jetzt erneut sehen, warum das stimmt.

Globale Öl- und Gasindustrie

Der Krieg in der Ukraine sorgt für eine fundamentale und geostrategisch folgenreiche Umleitung wichtiger Energieströme auf dem Planeten. Hauptprofiteur der Sanktionen, die die globalen Energiemärkte umwälzen, sind die USA, die ihre LNG-Exporte nach Europa massiv ausweiten wollen. Der geplante Export-Push hat indes eine längere Vorgeschichte, er kommt nicht überraschend.

Bechtle: Im Moment könnte es nicht besser laufen

Wie etliche Tech-Werte hat auch die Aktie von Bechtle in den Monaten spürbar korrigiert. Auf Sicht der letzten sechs Monate büßte das Unternehmen rund ein Viertel seiner Marktkapitalisierung ein. Für Investoren, die sich langfristig an dem führenden IT-Dienstleister der DACH-Region beteiligen wollen, eröffnet dies Chancen. Operativ könnte es Bechtle im Moment nicht besser gehen. Seinen Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr um über 5 % auf 5,31 Mrd. EUR steigern. Und die die Nachfragesituation ist mehr als intakt: Der Auftragsbestand liegt mit 1,8 Mrd. EUR auf einem historischen Höchststand (zum 31. Dezember 2021) und damit 80 % über dem Vorjahr.

Zoff im Finanz-Olymp

Die Keynote-Rede des deutschstämmigen US-Investors, Milliardärs und PayPal-Mitbegründers Peter Thiel auf der „Bitcoin 2022“-Konferenz am Donnerstag (7.4.2022) in Miami – sie gilt als die größte ihrer Art in der Welt – schlägt nicht nur im Internet hohe Wellen. Sie sorgt für eine so lebhafte Diskussion in Finanzforen, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Thiel ist in der Branche bekannt für kontroverse Aussagen.

Apple: Back to the Roots?

Das Jahr begann für Apple mit einem Paukenschlag. Der Tech-Gigant aus Cupertino, Kalifornien, erreichte als erster Konzern der Welt eine Marktkapitalisierung von drei Billionen USD. Das ist höher als das Bruttoinlandsprodukt einiger G7-Nationen. Dabei zwang der Chipmangel in der Halbleiterindustrie Apple noch im letzten Jahr, die Produktion von iPhones und iPads zu drosseln. Im Oktober musste die Produktion sogar mehrere Tage ganz stillstehen. Das ausgerechnet in einer Zeit, in der Apple wegen des Weihnachtsgeschäfts normalerweise „hochfährt“.

Alternativlose Aktieninvestments

„Alternativlos“ ist so ein Modewort und manche Zeitgenossen bemühen das Adjektiv nicht immer an den wirklich passenden Stellen. Dagegen gibt es einen kausalen Zusammenhang, zu dem der Begriff zwangsläufig gehört: nämlich zu Aktieninvestments. Selbst jetzt, da die Zinswende Gestalt annimmt und womöglich bald wieder mehr oder weniger erkleckliche Anleiherenditen winken.

Immer weniger Rauch

In Zeiten wie diesen erreichen uns immer wieder Fragen nach krisenfesten und konjunkturunabhängigen Anlagemöglichkeiten. Vor allem, wenn Welt, Wirtschaft und Börsen in Ausnahmezuständen sind, ist die Suche nach sicheren Investitionszielen besonders im Fokus. Dabei geht es dann meistens nicht mehr um die großen Gewinnmöglichkeiten, sondern vielmehr um Stabilität. Die eine garantierte Lösung gibt es dafür natürlich nicht, aber es gibt Branchen und Bereiche, die weniger anfällig für Irritationen jeglicher Art sind als andere. Eine davon ist tatsächlich die Tabakbranche.