Sartorius marschiert in Richtung DAX: Ist das schon die Blase?

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Die Erholung an den Börsen im zweiten Quartal sorgte unter deutschen Börsianern für Aktiengewinne in Höhe von 74 Mrd. EUR. Die Deutschen kauften Aktien und andere Beteiligungen im Volumen von 16 Mrd. EUR sowie Investmentfonds im Umfang von 13 Mrd. EUR. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Bundesbank hervor.

Die Stärke der deutschen Wirtschaft liegt im MDAX Auf den DAX schielt bereits die Sartorius AG aus Göttingen.

Seit dem Mini-Crash im März dieses Jahres stieg der Aktienkurs um 111 Prozent. Diese Schnapszahl erfreut nicht nur kölsche Aktionäre. Während Corona auch dem Karneval einen dicken Strich durch die Rechnung macht, surft der Göttinger Laborzulieferer Sartorius auf der PCR-Test-Welle. Im dritten Quartal 2020 stieg der Umsatz um 35,1 Prozent auf 623,2 Mio. EUR. Das operative Ergebnis wuchs um 58,1 Prozent auf 195,1 Mio. EUR. Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner ein Gewinn von 68 Mio. EUR.

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Die Margen sind stark: brutto 51 Prozent, netto 7,8 Prozent. In den letzten Dekade wuchs der Umsatz um fast 12 Prozent pro anno, der Nettogewinn um 66 Prozent. In den letzten 12 Monate generierte Sartorius einen Free Cashflow von 227 Mio. EUR. Das Current Ratio von 1,3 deutet auf eine recht stabile Bilanz. Die aktuelle Bewertung am Markt erscheint aber zu hoch. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis steht bei 127, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei fast 10, das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei 23. Sartorius wiegt aktuell schwerer als die DAX-Unternehmen Eon, Beiersdorf und Fresenius. Sollte der DAX zum März wirklich auf 40 Titel aufgestockt werden, hätte Sartorius gute Chancen auf den Aufstieg.

Stecken wir schon in einer neuen Bubble?

Corona ist ein ganz starker Katalysator für die großen Tech-Player. FAANG profitiert ordentlich von Home Office, Online-Events und sozial distanzierter Langeweile auf der Couch. Entsprechend stiegen zuletzt die Kurse. Doch im Gegensatz zur Dotcom-Blase während der Jahrtausendwende wachsen Amazon, Netflix und Co. in den letzten fünf Jahren um 200 bis 600 Prozent wuchsen, galoppierten die Aktien von Cisco, General Electric, Lucent und Nortel Ende der 1990er Jahre auf bis 4.000 Prozent. Die damaligen Investoren waren zu früh dran. Heute ist „Mr. Market“ etwas vernünftiger geworden – zumindest in Sachen Big Tech.

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Prof. Dr. Max Otte

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